Bürger in Europa

Meldungen zum Thema:

Löhne nicht für Krise verantwortlich machen

Wettbewerbspakt soll vom Zickzackkurs der deutschen Europapolitik ablenken

“Die gegenwärtige Krise ist eine Krise der Finanzmärkte, der Spekulanten und des unzureichenden Risikomanagements der Banken. Es ist daher völlig widersinnig, wenn nun versucht wird, die Löhne oder das Renteneintrittsalter für die prekäre Haushaltslage verantwortlich zu machen”, kritisiert der SPD-Europaabgeordnete, Dr. Udo Bullmann, die laufenden Geheimverhandlungen der EU-Mitgliedstaaten und der EU-Kommission zum Wettbewerbspakt. Bundeskanzlerin Merkel hatte den Pakt zur Vorbedingung für einen ständigen EU-Krisenmechanismus gemacht und damit viele europäische Partner vor den Kopf gestoßen.

Mehr erfahren

Wirtschafts- und Finanzpolitik auf EU-Ebene koordinieren

Wettbewerbspakt soll schwache deutsche Europapolitik kaschieren

“Der von Bundeskanzlerin Merkel präsentierte Wettbewerbspakt greift zu kurz. Wir brauchen eine enge Steuerung der Wirtschafts- und Finanzpolitik in der Eurozone. Dies muss jedoch im Rahmen der europäischen Gesetzgebung geschehen und kann nicht von Mitgliedstaaten je nach Lust und Wetterlage entschieden werden”, kritisiert der SPD-Europaabgeordnete und Fraktionssprecher für Wirtschaft und Währung, Dr. Udo Bullmann, mit Blick auf den EU-Gipfel in Brüssel.

Mehr erfahren

Demokratie ist immer bedroht

Eine Zeitung steht vor dem Ruin, weil sie die Steueraffäre einer Regierungspartei aufdeckt. Das Urteil: Strafzahlungen wegen politisch unausgewogener Berichterstattung. Ein undenkbarer Fall in Europa? Das vom ungarischen Parlament im Eilverfahren verabschiedete Mediengesetz lässt Böses ahnen. Es ist ein Angriff auf das Grundrecht der Meinungsfreiheit.

Mehr erfahren

Europa braucht eigenen Währungsfonds

Bundesregierung fehlt klare europapolitische Orientierung

Mit Blick auf die aktuelle Diskussion über den europäischen Rettungsschirm für Schuldenstaaten fordert der SPD-Europaabgeordnete und Fraktionssprecher für Wirtschaft und Währung, Dr. Udo Bullmann, den Aufbau eines Europäischen Währungsfonds. “Ein eigener Währungsfonds würde Europa dauerhaft in die Lage versetzen, Krisen an den Finanzmärkten mit dem nötigen Know-how und den nötigen Mitteln zu begegnen”, so der Wirtschaftsexperte.

Mehr erfahren

Solidarität mit Konsequenz

Die Schuldenkrise hält Europa in Atem. Erst wandte sich Griechenland im Frühjahr mit einem Hilfsersuchen an die europäische Gemeinschaft. Nun braucht auch die grüne Insel Finanzhilfe, um eine drohende Pleite ihrer Banken abzuwenden. Doch Irland ist nicht Griechenland. Während Athen unter einem aufgeblähten Staatsapparat, wirtschaftlichen Strukturschwächen und laxer Steuerpolitik leidet, haben sich in Irland die nur unzureichend regulierten Banken gnadenlos am Immobilienmarkt verspekuliert. Gleichzeitig ist die Unternehmensbesteuerung viel zu niedrig.

Mehr erfahren

Beim EU-Gipfel sind Reformen mit Verstand gefragt

Sozialdemokraten fordern intelligente Haushaltskonsolidierung

“Die ganze Debatte über Vertragsänderungen und Sanktionen geht völlig am eigentlichen Ziel vorbei. Das ist Theater für die Wähler zu Hause. Anstatt sich über Vertragsänderungen und Sanktionsmechanismen die Köpfe heiß zu reden, sollten die Staats- und Regierungschefs lieber diskutieren, wie eine intelligente europäische Wirtschaftspolitik gestaltet werden kann. Um den Schuldenberg zu überwinden, muss Europa gemeinsam wachsen lernen”, fordert der SPD-Europaabgeordnete und Fraktionssprecher für Wirtschaft und Währung, Dr. Udo Bullmann mit Blick auf den heute in Brüssel beginnenden EU-Gipfel.

Mehr erfahren

Gleiche Arbeitszeiten für alle Brummifahrer

Europas Straßen sind wichtige Transportwege. Sie werden nicht nur von Pkws, sondern auch von vielen Lkws und Bussen genutzt. Bei ihnen sitzen Berufskraftfahrer am Steuer. Sie machen einen Knochenjob. Termindruck und Staus gehören bei ihnen zum Arbeitsalltag. Aber auch monotone Strecken, wenig Schlaf und ungewöhnlich lange Arbeitszeiten. Die Folge: rund zwanzig Prozent aller schweren Unfälle mit Lastwagen und Bussen werden von übermüdeten Fahrern verursacht.

Mehr erfahren

Die Politik der Ausreden ist vorbei

EU-Parlament übt scharfe Kritik an zögerlicher Haltung der Mitgliedstaaten in Wirtschaftsfragen

Die zögerliche Haltung der EU-Mitgliedstaaten in Wirtschaftsfragen ist im Europäischen Parlament auf scharfe Kritik gestoßen. “Zu Hause nehmen die Staats- und Regierungschefs den Mund voll, aber wenn es dann in Brüssel an die konkrete Gesetzgebung geht, kneifen sie”, stellte der SPD-Europaabgeordnete und Fraktionssprecher für Wirtschaft und Währung, Dr. Udo Bullmann, verärgert fest.

Mehr erfahren

Scheidung auf europäisch

In Schweden lässt sich eine Scheidung mühelos auf dem Postweg erledigen. Bereits nach sechs Monaten kann man dort wieder getrennte Wege gehen. In Belgien hingegen wird die Scheidung erst ausgesprochen, wenn die Partner mindestens zwei Jahre getrennt leben, in Irland sind es gar vier Jahre. Im katholischen Malta wiederum will der Eheschwur gut überlegt sein. Denn er gilt unwiderruflich auf Lebenszeit. Mit dem Zusammenwachsen Europas steigt auch die Zahl der Scheidungsfälle zwischen Bürgern verschiedener Länder. Europaweit trennen sich alljährlich rund 170.000 internationale Paare.

Mehr erfahren