Finanzmarktregulierung

Meldungen zum Thema:

S&D Call For Ban On Flash Trading Techniques

S&D Euro MPs today welcomed new measures from the European Commission to strengthen transparency and sanction wrong-doing on financial markets.
Said S&D spokesman on economic and monetary affairs, German MEP Udo Bullmann: “The revision of the Markets in Financial Instruments Directive and the proposals to sanction market abuse are very important measures to increase transparency and make financial trading fairer. The S&D group wants an ambitious reform. We want financial markets to work for the real economy and to be structured so that they serve the needs of wholesale and retail investors.”

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Europa reguliert Leerverkäufe

Parlament setzt sich beim Umgang mit Kreditausfallversicherungen für Staatsanleihen durch / Ministerrat blockiert umfassendere Regulierung

In nächtlicher Sitzung haben sich EU-Parlament, Ministerrat und EU-Kommission nach monatelangen Verhandlungen auf ein Regelwerk für Leerverkäufe und Kreditausfallversicherungen auf Staatsanleihen (CDS) geeinigt. Nach Ansicht des SPD-Europaabgeordneten Dr. Udo Bullmann ein längst überfälliger Schritt. “Ungedeckte Leerverkäufe sind reine Spekulationsinstrumente, die in Krisenzeiten fatale Kettenreaktionen auslösen können. Die Verordnung ist daher ein wichtiger Baustein der europäischen Finanzmarktregulierung. Wir hätten bei den Verboten aber noch weiter gehen können. Dafür müssten die EU-Mitgliedstaaten jedoch endlich das konsequent verfolgen, was sie bei internationalen Gipfeln immer vollmundig ankündigen”, betont der sozialdemokratische Fraktionssprecher für Wirtschaft und Währung.

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Asmussen für Vertiefung der europäischen Integration

Wirtschaftsausschuss bestätigt Finanzstaatssekretär als Nachfolger von Jürgen Stark

Mit großer Mehrheit hat sich der Wirtschaftsausschuss des EU-Parlaments für den bisherigen Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, Jörg Asmussen, als Nachfolger von Jürgen Stark im Direktorium der Europäischen Zentralbank (EZB) ausgesprochen. Die abschließende Plenarabstimmung ist für Donnerstag, den 13. Oktober 2011, vorgesehen. “Jörg Asmussen hat den Ausschuss fachlich überzeugt und versichert, dass es in der Finanzwelt kein Zurück mehr in die Zeit vor der Lehman Brothers Pleite geben darf. Er spricht sich deshalb für eine engagierte Fortsetzung der Finanzmarktreformen und eine weitere Vertiefung der europäischen Integration aus”, erklärt der SPD-Europaabgeordnete und Fraktionssprecher für Wirtschaft und Währung, Dr. Udo Bullmann.

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Neue Spielregeln für Börsengeschäfte

In Europa wird der Handel mit Wertpapieren seit 2007 durch die EU-Finanzmarktrichtlinie reguliert. Dabei stehen bisher Geschäfte mit Aktien im Vordergrund. In den vergangenen vier Jahren hat sich an den Börsen in Frankfurt, London oder Paris jedoch einiges getan. Immer häufiger werden die klassischen Händler auf dem Parkett durch Hochleistungscomputer in Rechenzentren ersetzt. Ohne Bezug zur Realwirtschaft verschieben Computer dabei Abermillionen Euro im Millisekundentakt. Ob Kurse steigen oder fallen ist häufig egal. Was zählt ist Geschwindigkeit.

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Hochfrequenzhandel an Börsen wirkungsvoll begrenzen

Sozialdemokratische Fraktion fordert Transaktionssteuer gegen High-Tech-Spekulation

EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier will den Hochfrequenzhandel an Börsen einschränken. Laut einem Kommissionsvorschlag sollen Kurssicherungssysteme in Zukunft extreme Kursschwankungen, die auf Kauf- und Verkaufsanweisungen von Computern zurückgehen, verhindern. Dazu erklärt der SPD-Europaabgeordnete und Fraktionssprecher für Wirtschaft und Währung:
“Die Börsen sind zu Hight-Tech-Spielhallen verkommen. Ohne Bezug zur Realwirtschaft verschieben Computer Abermillionen Euro im Millisekundentakt. Ob Kurse steigen oder fallen ist dabei häufig egal. Die Politik ist deshalb dringend gefordert, den Wertpapierhandel wieder auf den Boden der Realwirtschaft zu holen.”

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EU Urged To Grasp The Nettle Of Ratings Agency Regulation

New EU rules to prevent a fresh crisis hitting Europe’s 8,000 banks won support today from the main progressive group in the European Parliament. But urgent measures were needed to bring ratings agencies under control, said the economic and monetary affairs spokesman of the 185-strong Socialists and Democrats group, Udo Bullmann.

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Verschärfung der Eigenkapitalregeln nicht auf Kosten des Mittelstandes

Sozialdemokraten fordern intelligentes Design für neue Eigenmittelanforderungen

Die Europäische Kommission stellte am Mittwoch Gesetzesinitiativen zur Regulierung des Bankensektors in Brüssel vor. Die Überarbeitung der Eigenkapitalrichtlinie soll vor allem sicherstellen, dass Banken auf künftige Krisen robuster reagieren. „Die Banken sind in den vergangenen Jahren überhöhte Risiken eingegangen und haben Kredite von der Rampe weg vergeben. Die Vorgabe höherer Eigenkapitaldecken wird die Kultur sorgfältiger Kreditvergabe stärken“, meinte der SPD-Europaabgeordnete und Fraktionssprecher für Wirtschaft und Währung, Udo Bullmann.

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Leerverkäufe und Derivatehandel regulieren

Sozialdemokraten fordern Mitgliedstaaten auf, ihre Blockade aufzugeben

Mit großer Mehrheit hat sich das EU-Parlament heute für eine Regulierung von Leerverkäufen sowie des außerbörslichen Derivatehandels ausgesprochen. Die Endabstimmungen wurde jedoch ausgesetzt, um kurzfristig noch eine Einigung mit dem Ministerrat in erster Lesung zu ermöglichen. “Das Abstimmungsergebnis ist ein deutliche Aufforderung an den Ministerrat, sich endlich auf eine gemeinsame Linie zu verständigen. Wenn spekulative Geschäftspraktiken ganze Volkswirtschaften oder Währungen bedrohen, müssen die Mitgliedstaaten ihre Differenzen überwinden und Handlungsfähigkeit an den Tag legen”, kritisiert der SPD-Europaabgeordnete und Fraktionssprecher für Wirtschaft und Währung, Dr. Udo Bullmann.

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Startschuss für Gegenlobby zur Finanzmarktbranche

Zivilgesellschaft gründet die unabhängige Finanzlobby "Finance Watch"

Als Konsequenz aus der Finanzmarktkrise hat die EU zahlreiche Gesetzesvorhaben zur umfassenden Regulierung der Finanzmärkte in die Wege geleitet. Die Lobbyarbeit der einflussreichen Finanzindustrie wurde bislang nicht von einer starken Zivilgesellschaft in Frage gestellt und mit Gegenexpertise konfrontiert. “Es wird höchste Zeit, dass die Finanzindustrie nicht mehr konkurrenzlos Einfluss auf die Gesetzgeber nimmt, sondern sich den Argumenten einer organisierten Zivilgesellschaft stellt”, fordert der SPD-Europaabgeordnete und Fraktionssprecher für Wirtschaft und Währung, Dr. Udo Bullmann.

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Marktmacht der Ratingagenturen brechen

Sozialdemokraten fordern unabhängige europäische Ratingagentur

Auf Drängen der sozialdemokratischen Fraktion hat das EU-Parlament die EU-Kommission aufgefordert, die Einrichtung einer unabhängigen europäischen Ratingagentur zu prüfen. Die Finanzierung könnte durch Beiträge des Finanzsektors erfolgen. Dazu erklärt der SPD-Europaabgeordnete und Fraktionssprecher für Wirtschaft und Währung, Dr. Udo Bullmann: “Das System der Ratingagenturen muss dringend reformiert werden. Derzeit dominieren drei große anglo-amerikanische Agenturen den Markt. Sie haben nicht rechtzeitig vor den aktuellen Krisen gewarnt, sie teilweise sogar mit verschuldet und anschließend durch fragliche Bewertungen unnötig verschärft.”

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