Finanzmarktregulierung

Meldungen zum Thema:

Kein Freifahrtschein mehr für Hedge Fonds und Private Equity

Sozialdemokraten setzen stärkere Regulierung durch

Mit deutlicher Mehrheit hat das EU-Parlament die Regulierung alternativer Investment­fondsmanager beschlossen. Damit gelten ab Januar 2011 erstmals einheitliche Regeln für die Verwalter von Hedge Fonds und privaten Kapitalbeteiligungsgesellschaften (Private Equity) in Europa. “Ohne den jahrelangen beharrlichen Druck der sozialdemokratischen Fraktion gäbe es heute keine Richtlinie”, stellte der SPD-Europaabgeordnete und Fraktionssprecher für Wirtschaft und Währung Dr. Udo Bullmann nach der Abstimmung fest.

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EU Takes Historic Decision to Regulate Hedge Funds

An historic deal to regulate hedge funds and private equity in the EU was struck in Brussels today between Euro MPs and EU ministers.
The S&D Group, which has campaigned for years for regulation of speculators, was represented in the talks by Euro MPs Robert Goebbels, Evelyn Regner and Udo Bullmann.

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Hedge Fonds und Private Equity erstmals europäischer Kontrolle unterstellt

Vertreter von EU-Parlament und Ministerrat verständigen sich über Richtlinie für alternative Investmentfondsmanager (AIFM)

“Die Richtlinie ist ein erster wichtiger Schritt zur Regulierung alternativer Investmentfondmanager. Den schwarzen Schafe der Branche, die nur auf Profit spekulieren aber nicht an der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung oder dem Wohl eines Unternehmens interessiert sind, wird das Leben schwerer gemacht”, betont der SPD-Europaabgeordnete und Fraktionssprecher für Wirtschaft und Währung, Dr. Udo Bullmann. Nach monatelangen Verhandlungen hatten sich die Verhandlungsführer des EU-Parlaments zuvor mit dem Ministerrat über die Richtlinie für alternative Investmentfondsmanager verständigt.

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Strengere Eigenkapitalregeln für Banken gefordert

Neue Vorschriften dürfen öffentlichen Bankensektor nicht benachteiligen

“Die Finanzmarktkrise hat gezeigt, dass Banken für Krisenzeiten nicht ausreichend gewappnet sind”, betont der SPD-Europaabgeordnete und Fraktionssprecher für Wirtschaft und Währung, Dr. Udo Bullmann. Die sozialdemokratische Fraktion setze sich daher für strengere Eigenkapitalvorschriften, antizyklische Kapitalpuffer sowie eine Obergrenze bei der Verschuldung von Banken ein. Ziel müsse sein, Rücklagen zu bilden, die dem jeweiligen Geschäftsrisiko angemessen sind.

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S&D Group Plans Even Tougher Financial Regulation

After the European Parliament today gave a green light to tough new controls over financial markets, Udo Bullmann, economic affairs spokesman for the S&D Group, welcomed the decision and said: “This is the first step towards even stricter rules.”

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EU-Aufseher können durchgreifen

Europäisches Parlament gibt grünes Licht für neue Finanzmarktaufsicht

Nach langem Ringen mit den EU-Mitgliedstaaten hat das Plenum des Europäischen Parlaments heute mit deutlicher Mehrheit grünes Licht für die neue europäische Finanzmarktaufsicht gegeben. “Wir haben durchgesetzt, dass die europäischen Aufseher an den Märkten durchgreifen können. Die Mitgliedstaaten wollten sie an den Katzentisch setzen, aber nun können sie im Chefsessel Platz nehmen”, betont der SPD-Europaabgeordnete und Fraktionssprecher für Wirtschaft und Währung, Dr. Udo Bullmann. Dies sei insbesondere dem beharrlichen Druck der sozialdemokratischen Fraktion zu verdanken.

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Zocker an die Leine legen

Die EU-Kommission will Spekulanten stärker an die Leine legen. Entsprechende Gesetzesvorschläge hat EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier in der vergangenen Woche präsentiert. Im Mittelpunkt stehen dabei Leerverkäufe und der Handel mit Derivaten.

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Wildwuchs bei Leerverkäufen und Derivaten beenden

Verbot von Lebensmittelspekulationen nicht auf die lange Bank schieben

EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier will Leerverkäufe und den Handel mit Derivaten regulieren. Entsprechende Gesetzesvorschläge hat er heute in Brüssel präsentiert. Dazu erklärt der SPD-Europaabgeordnete und Fraktionssprecher für Wirtschaft und Währung, Dr. Udo Bullmann: “Wir fordern seit langem, den schädlichen Wildwuchs bei Leerverkäufen und beim Derivatehandel zu beenden. Es war daher höchste Zeit, dass die EU-Kommission entsprechende Verordnungsvorschläge auf den Tisch legt.”

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