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Udo Bullmann

Sonderausschuss muss Wege aus der Krise aufzeigen

Das Europäische Parlament wird am Donnerstag, den 7. Oktober 2009, einen Sonderausschuss zur Finanzmarktkrise einsetzen. Die SPD-Europaabgeordneten werden in dem 45-köpfigen Gremium durch Dr. Udo Bullmann, Fraktionssprecher für Wirtschafts- und Finanzmarktpolitik, vertreten sein. Darüber hinaus sind die sozialdemokratischen Europaabgeordneten Evelyne Gebhart und Matthias Groote als Stellvertreter nominiert.

Der Sonderausschuss soll sich in den kommenden zwölf Monaten intensiv mit den Ursachen und Folgen der Finanzmarktkrise befassen. “Wir werden sehr genau untersuchen, welchen Einfluss die Fehlregulierung der internationalen Finanzmärkte und die Abwesenheit von Politik auf die Entstehung der Krise hatten. Darüber hinaus werden wir uns nicht nur mit den wirtschaftlichen sondern auch mit den sozialen Folgen beschäftigen”, kündigt Bullmann an.

“Die Sozialdemokraten im Europäischen Parlament hatte seit vielen Jahren vor einer zunehmenden Schieflage auf den Finanzmärkten gewarnt. Da haben andere aber noch geschlafen”, kritisiert Bullmann. Jetzt gehe es darum, aus der Analyse des Desasters die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen, um eine Wiederholung zu verhindern.

“Wir müssen die Finanzmärkte sauber aufstellen und kurzsichtiges Gewinnstreben durch langfristiges Handeln ersetzen. Gleichzeitig braucht die europäische Wirtschaft weiterhin finanzielle Impulse, denn die Krise ist noch nicht überwunden. Angesichts steigender Arbeitslosigkeit zählt für die Menschen in Europa nur eins: Jobs, Jobs, Jobs”, stellt Bullmann abschließend klar.