Positionspapiere

Gute Arbeit - Fairer Lohn: Für verbindliche Mindestlöhne in Deutschland und Europa

Das Europa, auf das wir bauen, ist ein Europa der offenen Grenzen. Das gilt auch für die Freizügigkeit der Arbeitnehmer/innen. Nicht zuletzt deshalb braucht Deutschland ein europataugliches Arbeits- und Sozialrecht. Das gilt erst recht angesichts der rund 4,5 Millionen Beschäftigten, die in Deutschland für weniger als 7,50 Euro die Stunde arbeiten müssen. Sogar unter den Vollzeitbeschäftigten sind rund 2,5 Millionen Menschen von Armut bedroht. Angesichts dieser Entwicklung braucht Deutschland einen gesetzlichen Mindestlohn.

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Faire Finanzmärkte

New Deal für Europa im Dienste von Beschäftigten, Unternehmen und Verbrauchern

Die Gier nach immer höheren Renditen sowie die Zockermentalität insbesondere der insti­tutionellen Investoren haben das globale Finanzsystem gehörig ins Wanken gebracht. Was mit dem Zusammenbruch des US­Hypothekenmarktes im Sommer 2007 begann, hat sich mittlerweile zur größten Finanzmarktkrise nach der großen Depression 1929 ausgewei­tet. Selbst diejenigen, die Eingriffe der Politik in der Vergangenheit immer aufs Schärfste kritisiert haben, rufen inzwischen nach dem Staat. Letztlich sollen die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler damit die Kosten für das verantwortungslose und inkompetente Handeln einiger geldgieriger Finanzmarktakteure tragen. Dies hat das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Finanzbranche nachhaltig erschüttert.

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Zuwanderung nach Europa gemeinsam gestalten

Für eine europäische Strategie zur legalen Migration

Auf europäischer Ebene laufen derzeit Beratungen über eine gemein­schaftliche europäische Strategie zur legalen Zuwanderung. Gleichzeitig wird in Deutschland diskutiert, die Übergangsregelung zur Arbeitnehmer­freizügigkeit noch einmal um zwei Jahre bis 2011 zu verlängern. Vor diesem Hintergrund und angesichts eines EU­-weiten partiellen Fachkräf­temangels, positionieren sich die SPD-Abgeordneten im Europäischen Parlament wie folgt:

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Strategie zur Minderung der CO2-Emissionen bei Autos

Angesichts der wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Klimawandel und der Einflüsse des Klimawandels auf die europäische und weltweite Wirtschaft, müssen grundsätzliche Überlegungen unternommen werden, wie die Industrie entsprechend reagieren sollte.  

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Keine Erweiterung ohne Reform

Angesichts der von Rat und Kommission bereits vorprogrammierten neuen Etappen im Erweiterungsprozess und der ungeklärten Zukunft der institutionellen Reformen in Europa muss das Verhältnis zwischen Erweiterung und Vertiefung grundsätzlich geklärt werden.  

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