Udo Bullmann im Interview mit Deutschlandradio Kultur
Im Interview mit Deutschlandradio Kultur betont Udo Bullmann, dass der von Bundeskanzlerin Merkel vorgeschlagene Wettbwerbspakt zu kurz greift. Es sei falsch, die Kosten der Finanzkrise "einseitig den Lohnempfängern aufzubürden". Die Kürzung von Löhnen und Sozialausgaben führe zu massiven Problemen in der europäischen Wirtschaft: "Wenn man die europäische Wirtschaft vollends in den Keller schießen will für die nächsten fünf Jahre, dann muss man das ungefähr so machen." Um die Lage der öffentlichen Haushalte nachhaltig zu verbessern, fordern die Sozialdemokraten eine echte europäische Wachstumspolitik, die Einführung von Eurobonds sowie eine Finanztransaktionssteuer, bei der die Verursacher an den Kosten der Krise beteiligt werden.
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