Parteiprogramm der SPD

Die SPD bekennt sich in ihrem Hamburger Programm zu einem sozialen, demokratischen und friedlichen Europa. Als älteste Partei Deutschlands kann sie in diesen Fragen auf eine lange Tradition zurückblicken. Bereits im Heidelberger Programm von 1925 hat sie die Notwendigkeit der europäischen Einigung für Frieden und Freiheit erkannt und die Vereinigten Staaten von Europa gefordert. Willy Brandt brachte die Hoffnungen, die auf einem vereinten Europa ruhen in der ersten Sitzung des direkt gewählten Europäischen Parlaments auf den Punkt: "Ich sage der jungen Generation: Wagt weiter und neu die Wege nach vorn, und lasst Euch nicht abspeisen mit rückwärts gewandten Rezepten. Was wir anstreben, ist eine Gesellschaft, die frei ist von Furcht, mit Hoffnungen und vernünftigen, angemessenen Chancen für die junge Generation, die auf uns blickt und uns folgen wird."

In dieser Tradition stehend, fordert dass Hamburger Programm ein föderales und demokratisches Europa, ein Europa der Bürgerinnen und Bürger, in dem ganz im Sinne Willy Brandts mehr Demokratie gewagt wird. Ein Europa der Bürgerinnen und Bürger muss sich jedoch auch den Ängsten der Menschen stellen und darf daher nicht zu einer reinen Marktgesellschaft verkommen. Neben der Wirtschafts- und Währungsunion muss daher eine europäische Sozialunion mit gleichem Rang treten.

>> Das vollständige Hamburger Programm