Wir dürfen nicht länger zulassen, dass Kinder arbeiten gehen müssen, anstatt in die Schule zu gehen; dass Flüsse verseucht werden, wegen fehlender Regulierung; dass Menschen ausgebeutet werden, damit wir billige Jeans kaufen können.
Egal ob wir in Europa Kaffee aus Kolumbien oder ein T-Shirt aus Vietnam kaufen, Menschenrechte und Umweltstandards müssen gewahrt werden. Das gilt für die Gewinnung der Rohstoffe, für die Herstellung der Produkte und für den Transport. Nur so können wir eine gerechtere und lebenswertere Welt schaffen.
Das europäische Lieferkettengesetz spielt hier eine wichtige Rolle. Der EU-Ministerrat hat nun das vom Parlament beschlossene Gesetz ebenfalls verabschiedet. Damit stehen große internationale Konzerne ab jetzt in der Rechenschaftspflicht darüber wie sie mit Mensch und Natur umgehen. Ein großer Schritt in die richtige Richtung für den Schutz von Menschenrechten und Umweltstandards! Ich setze mich jetzt dafür ein, dass das europäische Lieferkettengesetz auch effektiv und transparent umgesetzt wird.